Torlos in Merchingen

Nach dem Spielausfall unserer Landesligamannschaft fuhren wir gestärkt nach Merchingen. Eine dicht gestaffelte Defensive sollte es dem Merchinger Topstürmer Klaus-Peter Schröder schwermachen. Nach vorne sollten Standards und Konter über die schnellen Forster und Arend Erfolg bringen. Dieser Plan ging auch voll auf. Was allerdings fehlte war die mangelnde Cleverness im Ausspielen der Chancen. Ein zu stramm getimter Pass von Steven Forster konnte der gegnerische Keeper vor Leo Arend erlaufen, beim 2gegen2 gegen den Keeper übersah Steven Mitspieler Jannik Lauer und ein guter Abschluss von Steven konnte der Torwart der Merchinger parieren. Auf der anderen Seite hatten wir kurz vor der Halbzeit Glück, als Klaus-Peter Schröder eine gute Chance versemmelte. Mit dem Remis ging es in die Pause.

Die Merchinger hatten kurz vor der Pause unsere Schwachstelle erkannt und überluden im 4-4-2 immer wieder unsere Außen und konnten ständig Durchbrüche verzeichnen, Daraufhin stellten wir um und agierten jetzt etwas flügellastiger im 5-4-1. Die zahlte sich aus und der Gastgeber kam in der zweiten Hälfte zu keiner nennenswerten Torchance mehr. Wir hingegen hatten Großchancen im Drei-Minuten-Takt. Einen Erfurt-Eckball köpfte Lauer an die Querlatte, den nachfolgenden Kopfball bugsierte Stroh ebenfalls dorthin bis schließlich Steven Forster neben das Tor köpfte. Unsere dickste Gelegenheit, aber auch Jannis Barth scheiterte bei einem Eckball freistehend. Weitere Abschlüsse von Micka, Forster und Lauer konnte der stark agierende Torwart der Merchinger parieren, oder diese wurden abgefälscht und landeten somit neben dem Gehäuse. Die wohl größte Gelegenheit ließ Joker Seimetz liegen als er einen Ball im Sechzehner freistehend nicht traf. Fast mit dem Schlusspfiff hätte Steven Forster zum Matchwinner avancieren können, sein Kopfball aus kurzer Distanz landete neben dem Tor, So blieb es beim 0:0.

Fazit: Eine starke Partie unserer Mannschaft wurde am Ende nicht mit drei Punkten belohnt. Den hohen Aufwand den unsere Stürmer um Arend, Lauer und Forster betrieben, wurde kein gerechter Lohn zugewiesen. Mut macht unsere Defensive die an diese Tag eine enorme Sicherheit ausstrahlte. Beste Spieler waren Elias Staß und Harry Couck.

SG-Trainer Tobias Erfurt