SV Hülzweiler – SG Wadrill-Sitzerath 1 : 1

Im Auswärtsspiel in Hülzweiler wollten wir unsere ”kleine Serie” weiter ausbauen und gegen einen starken Gegner Punkte mitnehmen. Doch wie bereits im Hinspiel hatte Hülzweiler keine Punkte zu verschenken und war von Beginn an klar, dass es ganz schwer werden könnte. Die Hausherren hielten gut dagegen und waren im Mittelfeld sehr agil. Auch in den Zweikämpfen waren die Gastgeber nicht gerade zimperlich. Folglich waren in der ersten Hälfte Großchancen Mangelware. Somit ging es verdienterweise mit einem torlosen Remis in die Pause.

Die zweite Hälfte begann, ähnlich wie die erste Halbzeit, sehr körperbetont und zerfahren. Es dauerte ein wenig bis sich erste Chancen ergaben und die bessere führte leider zum Torerfolg für die Gastgeber: einen Pass in den Rücken der Abwehr, fand auf rechts seinen Abnehmer, dieser zog mit Ball in die Mitte, und passte quer zu Maik Walter. Dessen Schuss wurde erst geblockt, doch Walter leitete das Leder uneigennützig weiter zu Daniel Bauer, der mit einem sehenswerten Treffer das 1:0 erzielte. Fast im direkten Gegenzug bot sich Max Jung, nach schöner Vorarbeit von Lauer, die riesen Chance auszugleichen. Auch Tobias Müller verfehlte nur ein paar Minuten später mit einem schönen Schuss, das Tor nur knapp. Wir drängten weiter auf den Ausgleich. So vergab auch Ich, nach meiner Einwechselung, eine gute Schussgelegenheit , doch der Ball streifte nur die Querlatte. Doch aufgeben war nicht. Nur noch weinige Minuten zu spielen: Eine schöne Passkombination über rechts, ein Pass in die Tiefe, Yannik Lauer erlief sich das Leder und marschierte in Richtung Tor. Die Gastgeber foulten Lauer kurz vor der Sechzehnmeterlinie. Noch einmal Freistoß. Letzte Aktion des Spiels. Drei  Mann am Ball. Max Jung fasste sich ein Herz, legte sich den Ball zurecht und zirkelte den Ball wunderschön und unhaltbar ins Gehäuse. 1:1. Perfekter Schlusspunkt!

Fazit: Hier wiederhole ich mich gerne: ein Spiel ist zu Ende wenn der Schiedsrichter abpfeift! Solange wir an uns glauben, können wir auch erreichen was wir uns vornehmen. Hut ab, dass wir als Mannschaft niemals aufgegeben haben. Dennoch muss man auch klar sagen: bei konsequenter Chancenauswertung wäre mehr drin gewesen.